Es gibt ein faktisches Monopol im Bereich der PC-Betriebssysteme und der Bürosoftware für PCs. Dadurch werden Abhängigkeiten geschaffen, inakzeptable Preise können diktiert werden und die Qualität sinkt. Wer einen freien Markt befürwortet, sollte diese Situation nicht hinnehmen. Freie Software bietet die Möglichkeit, sich der Abhängigkeit von einem monopolistischen Anbieter zu entziehen. Wer freie Software benutzt, stärkt dadurch auch offene Standards und Dateiformate. Ohne diese Offenheit wäre z.B. auch das Internet weder entstanden, noch hätte es sich zu seiner jetzigen Form entwickeln können. Die Infrastruktur des Internets wird fast vollständig durch freie Software ermöglicht.
Die hier aufgeführten Programme sind freie Software im Sinne von Freiheit. Nur deshalb können sie von vielen enthusiastischen Programmierern und Communities im Internet kontinuierlich weiterentwickelt und von Fehlern befreit werden. Qualitativ befinden sich diese Programme dadurch auf einem sehr hohem Niveau. Sie arbeiten unter mehreren Hardwareplattformen und Betriebssystemen und sind nebenbei auch noch (kosten)frei im Sinne von Freibier. Das alles macht sie als Alternative zu kommerzieller (proprietärer) Software besonders für Menschen, die sparen müssen (z.B. Schülerinnen und Schüler), interessant. Es gibt meiner Meinung nach, zumindest im privaten Bereich, keinen Grund auf kommerzielle Software zurückzugreifen. Für Menschen mit geringem Einkommen entfällt damit auch der "Zwang" so genannte "Raub"kopien zu verwenden.
Auch ich benutze, aus Gründen der Unabhängigkeit von einer bestimmten Hardware bzw. einem bestimmten Betriebssystem, wegen des schlechten Preis/Leistungsverhältnisses kommerzieller Software, vor allem aber aus Überzeugung auf meinem PC seit über zehn Jahren ausschließlich freie bzw. zusammen mit der Hardware ausgelieferte Software. Die hier aufgeführte Auswahl der von mir bevorzugten Programme deckt einen großen Teil meines persönlichen Bedarfs ab. Ich empfehle aus den Eingangs aufgeführten Gründen keine Anwendungen, die auf nur eine bestimmte Rechnerumgebung angewiesen sind (obwohl ich Betriebssysteme mit einem X im Namen bevorzuge und privat nur PCs einer Firma benutze, die nach einem Obst benannt ist). Deshalb sind die Programme dieser Liste mindestens in einer Version sowohl für Linux-, Mac-OS-X- als auch Windows-Betriebssysteme erhältlich. Die Programm-Logos führen direkt zu den Anbietern und damit meist zu englischsprachigen Startseiten; die Links in den Texten führen zu weiteren Erläuterungen in der deutschsprachigen Wikipedia.
PS.: Wer hier Computerspiele vermisst: Für mich ist der PC ein Werkzeug, kein Spielzeug! Computer, die bald mehr Strom "verbraten" als eine Herdplatte, nur um mit High-End-Grafikkarten und drei bis fünf Kühlgebläsen ruckelfreies 'Rumballern zu ermöglichen, halte ich für pubertäre Protzerei, vergleichbar mit dem tiefergelegten Fuchsschwanz-Heckspoiler-GTI. Kauft euch für den halben Preis 'ne vernünftige Spielkonsole!
Das Schöne an einem Blog ist für mich, dass man einen Menschen kennen lernt, den man auf anderem Weg vermutlich nie getroffen hätte. Man entdeckt natürlich nur die Teilaspekte seiner oder ihrer Person, die er oder sie veröffentlichen mag, aber das ist bei physischen Bekanntschaften ja auch selten anders. In diesem Sinne sind mir die folgenden "Internet-Persönlichkeiten" besonders ans Herz gewachsen. Dabei bin ich ihnen nur "virtuell" begegnet und habe, abgesehen von wenigen Ausnahmen, noch nicht einmal mit ihnen kommuniziert.
Für Leute, die diese "Ecke" des Internets gar nicht kennen: Eine zwar zutreffende, aber auch recht trockene, Definition eines Blogs findet sich in der Wikipedia. Eine, wie ich finde, "schönere" Definition dieses Internet-Phänomens findet sich bei lit.betrieb. Als Pädagoge würde ich Blogs und die Blogosphäre wohl als eine besondere Sozialform bezeichnen, der ein kleines, trockenes Plätzchen unter dem diffusen Sammelbegriff "Soziales Netzwerk" gebührt.